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Begleittext:
Der einfache Soldat Franz Woyzeck, der seine Freundin Marie und das gemeinsame uneheliche Kind finanziell zu unterstützen versucht, arbeitet neben dem regulären Dienst als Laufbursche für seinen Hauptmann. Um sich einen zusätzlichen Verdienst zu seinem mageren Sold, den er restlos an Marie abgibt, zu sichern, lässt er sich außerdem von einem skrupellosen Arzt zu Versuchszwecken auf Erbsendiät setzen. Hauptmann und Arzt nutzen Woyzeck nicht nur physisch und psychisch aus, sondern demütigen ihn obendrein in aller Öffentlichkeit.
Als Marie heimlich eine Affäre mit einem Tambourmajor beginnt und Woyzecks aufkeimender Verdacht sich bestätigt, nachdem er Marie im Wirtshaus beim Tanz mit dem Nebenbuhler beobachtet hat, glaubt er, innere Stimmen zu hören, die ihm befehlen, die treulose Marie umzubringen. Weil sein Geld für den Kauf einer Pistole nicht ausreicht, besorgt er sich ein Messer, führt Marie auf einem abendlichen Spaziergang in den nahegelegenen Wald und ersticht sie dort am Ufer eines Sees.
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Woyzeck
Produktion: Rundfunk der DDR 1959
Woyzeck: Ekkehard Schall
Marie: Ursula Braun
Tambourmajor: Wolf Kaiser
Hauptmann: Josef van Santen
Doktor: Herwart Grosse
Andres: Manfred Borges
Marktschreier: Ingo Osterloh
Jude: Fritz Links
Alte Frau: Maria Wendt
Elsa Grube-Deister, Ostara Körner, Erich Brauer, Gerhard Friedrich, Paul Streckfuß, Otto-Erich Edenharter
von Georg Büchner
Bearbeitung: Hans Speick
Komponist: Hans-Dieter Hosalla
Schnitt: Helga Schlundt
Ton: Armin Höde
Regieassistenz: Edgar Kaufmann
Regie: Martin Flörchinger |
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