|
Covertext:
„Tambari“ heißt der Kutter, den Luden Dassow, der Weltumsegler, der Strolch aus den vier Winden, den Koseliner Fischern vermacht hat. Keiner von ihnen will den Kutter, keiner von ihnen mochte Luden Dassow einen nur gab es, der sein Freund war und es über den Tod Ludens hinaus geblieben ist: Jan Töller. Für ihn ist der Kutter ein Stück von Luden, birgt Erinnerungen an gemeinsame Fahrten, an ferne Meere, auf denen er fuhr; konnte er nicht auch neue Abenteuer bringen, konnte er nicht die Träume von Jan und Hendrik und Wiepke wahr machen, konnte nicht ihnen der Kutter gehören? Ein nutzloses Schiffchen ist „Tambari“, sagen die Fischer und geben es den Kindern. Sollen sie es aufbauen und sollen sie fahren, wenn es die Mühe verlohnt. Doch es gibt einen Tag, da bereuen die Fischer ihre Voreiligkeit, ihren Spott und kommen mit Forderungen kommen, das Schiffchen zurückfordern. Ist das recht? Streit liegt in der Luft. Streit um den Kutter. Streit zwischen den Erwachsenen und den Kindern. Wem gehört der Kutter? Jan faßt sich ein Herz. Mit Wiepke und seinem Freund Hendrik fährt er davon, bei Nacht und Nebel hinaus auf den Bodden, und die Rückkehr in den Hafen ist weit.
(Aus dem Klappentext der Buchausgabe)
|